BGG Basler Guggemusig Gmeinschaft, Ausgabe Januar 2006

 

I. NAME UND SITZ


Art. 1

1.1 Die BGG Basler Guggemusig Gmeinschaft ist ein regionaler Zusammenschluss von max. 8 Vereinen. Die BGG hat ihren Sitz in Basel.

1.2 Die BGG ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB. Er übt eine gemeinnützige Tätigkeit aus.

 

II. GRUNDLAGEN UND ZIEL

Art. 2

Das Hauptziel ist das Sammeln von Geldern für behinderte Menschen in der Region Basel/Nordwestschweiz. Jeweils im Herbst findet eine Sammelaktion in Form des Sternmarsches statt.


Art. 3

Das in Art. 2 genannte Ziel erlaubt der BGG eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Gruppen ähnlicher oder unterstützender Zielsetzung.

 

III. MITGLIEDSCHAFT


Art. 4

Die BGG setzt sich aus max. 8 Vereinen, namentlich Guggemusig, zusammen:


Art. 5

5.1 Die Generalversammlung entscheidet über Aufnahme und Ausschluss von Vereinen und Gruppen. Die Aufnahme erfolgt aufgrund einer schriftlichen Anmeldung an das Sekretariat der BGG und nachdem diese die Vereinsstatuten bzw. Arbeitsgrundsätze geprüft hat.

5.2 Der Austritt von Vereinen kann nur nach halbjährlicher Voranzeige an das Sekretariat zu handen der Generalversammlung und nach Erledigung der finanziellen Verpflichtungen auf Ende eines Vereinsjahres erfolgen.


Art. 6

Verletzt ein Verein oder eine Gruppe die Grundlagen der BGG, erfüllt er seine ihm durch die Verbandsstatuten auferlegten Pflichten nicht oder verletzt er auf andere Weise die Interessen der BGG, so ist er von den Delegierten auf die Unkorrektheit seines Verhaltens aufmerksam zu machen. Bleibt er bei seinem unkorrekten Verhalten, so kann er durch die Generalversammlung ausgeschlossen werden, sofern 2/3 der anwesenden Delegierten zustimmen.

 

IV. ORGANISATION


Art. 7

Die Organe der BGG sind:

a) Generalversammlung

b) Rechnungsrevisoren/Rechnungsrevisorinnen


Art. 8 Delegiertenversammlung (DV)

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der BGG. Sie wird mindestens einmal pro Jahr einberufen. Sie setzt sich zusammen aus den angeschlossenen Vereinen.

 

Art. 9

Das Delegationsrecht der Vereine ist wie folgt geregelt: Je ein Delegierter pro Verein muss namentlich abgeordnet werden und hält das Stimmrecht.

 

Art. 10

Die Delegierten müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

 

Art. 11

Die Generalversammlung behandelt folgende Geschäfte:

a) Genehmigung der Jahresrechnung mit Dechargeerteilung

b) Festsetzung der Mitgliederbeiträge

c) Wahl des Präsidenten/der Präsidentin

d) Wahl von Kassier/Kassiererin sowie Sekretär/Sekretärin

e) Wahl von 2 Rechnungsrevisoren/Rechnungsrevisorinnen und 1 Ersatzrevisor/Revisorin

f) Aufnahme und Ausschluss von Vereinen

g) Genehmigung der Ressortpläne, der Pflichtenhefter sowie der Zielsetzung der BGG

h) Statutenänderungen

i) Auflösung des Vereins


Art. 12

12.1 Die Ordentliche Generalversammlung findet in der Regel im vierten Quartal des Kalenderjahres statt.

12.2 Eine Ausserordentliche Generalversammlungen findet statt auf Verlangen von mindestens 50% (Prozent) der beteiligten Vereine. Wird ein Antrag auf Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung gestellt, so sind gleichzeitig die zu behandelnden Traktanden zu nennen.

12.3 Die Einladung zur Generalversammlung hat schriftlich unter Angabe der Traktanden mindestens vier Wochen vor der Sitzung zu erfolgen.


Art. 13

13.1 Sofern die Generalversammlung nicht anders beschliesst, erfolgen Wahlen und Abstimmungen offen. Massgebend ist im ersten Wahlgang das absolute und im zweiten Wahlgang das relative Mehr der abgegebenen Stimmen. Bei Abstimmungen hat im Falle von Stimmengleichheit die Vorsitzende oder der Vorsitzende den Stichentscheid.

13.2 Über die Verhandlungen der Generalversammlung wird Protokoll geführt.

 

Art. 14 Rechnungsrevisoren, Revisorinnen

Zwei fachlich befähigte Rechnungsrevisorinnen oder Rechnungsrevisoren prüfen die Jahresrechnung. Sie erstatten der Generalversammlung Bericht und Antrag.

 

Art. 15 Arbeitsgebiete

Die Arbeitsgebiete pro Verein sind in Pflichtenheften festgehalten.

 

V. FINANZEN


Art. 16

16.1 Das Geschäftsjahr beginnt und endet jeweils mit der jährlichen Generalversammlung.

16.2 Die Einnahmen bestehen aus einem Jahresbeitrag pro Verein von max. CHF 50.-.

 

Art. 17

Für die Verbindlichkeiten des Vereins, namentlich BGG, haftet nur das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen. Die BGG haftet weder für die selbständigen Arbeitszweige noch für allfällig angeschlossenen Vereine und Gruppen.

 

VI. STATUTENÄNDERUNGEN UND AUFLÖSUNG


Art. 18

Die Statuten können von der Generalversammlung geändert werden, sofern 2/3 der anwesenden Delegierten zustimmen.


Art. 19

Der Beschluss zur Auflösung der BGG benötigt die Zustimmung aller Vereine.


Art. 20

Das nach der Liquidation verbleibende Vermögen der BGG ist einer oder mehreren Organisationen zu spenden, welche bereits in den Genuss einer Sammelaktion gekommen ist.

 

VII. ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN

 

Art. 21

Diese Statuten treten nach erfolgter Annahme durch die Generalversammlung der BGG sofort in Kraft.

 

 

Basel, 10. November 2006

Der Präsident: Daniel Hofer

Der Vizepräsident: Gert Strobel